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Samstag, 20. August 2022,
GT AMG ab 2015 mit rund 480 PS ab 110.000 Euro als 911-Konkurrent

Erlkönig: Mercedes testet den SLS-Nachfolger GT

Automedia
Neu ab 2015:
Mercedes GT AMG
Den SLS AMG wird Mercedes schon bald einstellen. Doch ein Nachfolger des Supersportlers ist in Arbeit. Erlkönig-Bilder aus Skandinavien zeigen das wohl schlicht GT getaufte Fahrzeug; es wird etwas einfacher sein als der SLS – aber auch günstiger.
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Mercedes und seine Tochter AMG testen im hohen Norden derzeit Prototypen des SLS-Nachfolgers. Der Sportwagen mit dem internen Kürzel C190 konnte jetzt bei Erprobungsfahrten fotografiert werden. Optisch folgt das Modell dem SLS, kombiniert eine lange Haube mit einem knackigen Heck, das etwas flacher ausläuft. Dazwischen gibt es keine Flügeltüren à la SLS, sondern zwei konventionelle Portale.

Über Motorisierungen ist noch nichts bekannt, aber natürlich geht der Trend auch bei AMG zum Downsizing. So dürfte es zwar bei acht Zylindern bleiben, die aber mit etwa vier statt bisher 6,2 Litern Hubraum auskommen müssen und demzufolge per Turbo zwangsbeatmet werden. Etwa 480-500 PS darf man erwarten - und in einer besonders sportlichen "Black Series" nach Art des Hauses auch noch einmal derer rund 50 mehr, insgesamt also etwa 100 weniger als beim SLS.

Abrüstung ist aber vor allem für das Preisschild geplant. Wo der SLS als derzeitige "Final Edition" ab 225.000 Euro kostet, könnte sein Nachfolger schon für gut die Hälfte zu haben sein. Mit dem GT AMG, wie der auch als SLC und Baby-SLS bekannte Wagen mutmaßlich heißen wird, zielt Mercedes klar auf jenen höchst erfolgreichen Konkurrenten, der auch bei den Testfahrten mit von der Partie war: den Porsche 911.
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text  Hanno S. Ritter
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