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Gründonnerstag bringt höchste Belastung auf den Autobahnen
ADAC-Stauprognose für Ostern 2026
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Gründonnerstag gehört traditionell zu den am stärksten belasteten Tagen des gesamten Jahres. Insbesondere am Nachmittag und in den Abendstunden muss auf den Fernstraßen mit erheblichen Verzögerungen gerechnet werden. Schon am Vortag ist aber mit einer deutlichen Zunahme des Verkehrs zu rechnen, da viele Reisende bewusst einen früheren Start wählen, um den Hauptreisetag zu umgehen. Deutlich entspannter ist die Lage am Karsamstag und Ostersonntag. Mit einer erneuten Belastungswelle ist am Ostermontag zu rechnen. Vor allem am Nachmittag und Abend führt der Rückreiseverkehr zu zahlreichen Staus. Auch in den Tagen danach bleibt die Verkehrslage regional angespannt, da in mehreren norddeutschen Bundesländern die Ferien enden.
Die Feiertagsfahrverbote für Lkw über 7,5 Tonnen an Karfreitag und Ostermontag (jeweils von 0 bis 22 Uhr) sorgen für eine gewisse Entlastung. Die Bautätigkeit auf den Autobahnen nimmt derweil weiter zu und sorgt zusätzlich für Engpässe, obwohl die Zahl der Baustellen ihren Jahreshöchststand noch nicht erreicht hat.
Als besonders belastete Strecken nennt der ADAC (beide Richtungen):
- A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
- A1/A3/A4 Kölner Ring
- A2 Oberhausen – Dortmund und Braunschweig – Magdeburg
- A3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
- A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Görlitz – Dresden – Chemnitz
- A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel
- A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hannover – Flensburg
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Berlin – Nürnberg – München
- A10 Berliner Ring
- A44 Dortmund – Kassel
- A81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
- A93 Inntaldreieck – Kufstein
- A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
- A96 Lindau – München
- A99 Autobahnring München
Reisende sollten sich vor und während der Fahrt über die aktuelle Verkehrslage informieren und bei Bedarf rechtzeitig reagieren. Einen Umweg über Land zu machen, ist meist die zwar längere und statistisch gefährlichere Variante, aber auch touristisch interessantere und vor allem die mit weniger Behinderungen und ohne das Risiko einer stundenlangen hochgradig nervigen Vollsperrung wie auf Autobahnen.
