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Dienstag, 25. Juni 2024
Viel Geduld oder gute Alternativstrategie notwendig

ADAC-Stauprognose für das lange Wochenende 07.-11.06.2023

Wenn das vorerst letzte lange Wochenende auf Pfingstverkehr trifft, ist Stau auf den Autobahnen vorprogrammiert. Autofahrer sollten in den nächsten Tagen viel Geduld im Gepäck haben – oder eine gute Alternativstrategie.
ADAC
Die Grafik zeigt die Staubelastung auf
deutschen Autobahnen im Sommerreiseverkehr 2023
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Am Wochenende herrscht auf Deutschlands Fernstraßen Hochbetrieb, denn dann treffen Pfingst- und Kurzurlauber aufeinander. Wegen des Feiertags Fronleichnam am Donnerstag, 8. Juni, in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie in Teilen Sachsens und Thüringens starten einige Autofahrer schon am Mittwochnachmittag oder Donnerstag in einen Kurzurlaub.

Gegen Ende der Woche kommen dann viele Pfingsturlauber aus Bayern und Baden-Württemberg zurück. Hier enden die zweiwöchigen Ferien. Der Rückreiseverkehr erreicht seinen Höhepunkt am Samstag, 10. Juni. Dann bilden sich vor allem Staus im Süden Deutschlands und auf den Routen in Richtung Norden. Am Sonntagnachmittag sind hauptsächlich Heimkehrer aus dem Kurzurlaub auf Deutschlands Fernstraßen unterwegs. Auch jetzt sind wieder die süddeutschen Fernstraßen und Ballungsraumautobahnen besonders betroffen.

Das sind die besonders belasteten Strecken (beide Richtungen):
  • Großräume Stuttgart, Köln, Frankfurt, München
  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
  • A 1 / A 3 / A 4 Kölner Ring
  • A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Oberhausen
  • A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
  • A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt – Hattenbacher Dreieck
  • A 6 Nürnberg – Heilbronn – Mannheim – Kaiserslautern
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Füssen/Reutte – Würzburg
  • A 8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
  • A 9 München – Nürnberg – Leipzig
  • A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
  • A 81 Singen – Stuttgart
  • A 93 Kufstein – Inntaldreieck
  • A 95 / B 2 Garmisch-Partenkirchen – München
  • A 99 Umfahrung München
Wer keine Nerven auf Stau im Allgemeinen hat und auf möglicherweise drohende Vollsperrungen im Besonderen, kann den meisten Behinderungen aber entgehen: Statt auf den Hauptfernstraßen lässt sich auch auf Bundesstraßen vorankommen, wenn auch mit größerem Unfallrisiko. Kombiniert mit dem richtigen Reisetag und einer Fahrt am sehr frühen Morgen oder späten Abend sollten Behinderungen kein Thema sein.

Der verstärkte Reiseverkehr macht sich auch im benachbarten Ausland bemerkbar. Fronleichnam ist auch in Österreich und der Schweiz Feiertag. Geduld braucht man vor allem auf den klassischen Urlaubsstrecken Brenner-, Inntal-, Tauern-, Pyhrn- und Rheintalautobahn sowie auf der Schweizer Gotthard-Route, aber auch auf den Fernstraßen von den kroatischen Küsten in Richtung Deutschland. Eine besondere Engstelle ist hier der Karawankentunnel. Bei der Einreise nach Deutschland sind an den bayerischen Übergängen Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) Wartezeiten möglich.
text  Hanno S. Ritter
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