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Montag, 22. April 2024
Mini-Facelift jetzt bestellbar / Preissenkung um bis zu 2.600 Euro

Renault Arkana wird günstiger

Das im Sommer angekündigte Mini-Facelift des Renault Arkana ist jetzt bestellbar. Die Preise sinken um über 2.000 Euro. Im Gegenzug gibt es Änderungen an der Ausstattung – in beide Richtungen.
Renault Arkana wird günstiger
Renault
Der Renault Arkana
wird bis zu 2.600 Euro günstiger
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Als ein "Experiment mit ungewissem Ausgang" hatten wir seinerzeit den Vorstoß von Renault ins Segment der sog. SUV-Coupés bezeichnet - und der Ausgang war dann auch zumindest durchwachsen, was die Verkaufszahlen betrifft.

Im Jahresverlauf (per Ende November) wurden laut KBA rund 5.650 Arkana neu zugelassen entsprechend einem Anteil von 0,7 Prozent im SUV-Segment. Damit rangiert das an sich gefällig gezeichnete Modell noch hinter Suzuki Vitara, Seat Tarraco, Kia Niro oder dem Schwestermodell Austral.

Nun wollen die Franzosen neue Kaufanreize schaffen. Mittel zum Zweck ist einerseits das bereits im Sommer angekündigte Minimal-Facelift, das sich auf die Einführung des zweifellos gelungenen neuen Markenlogos und einer neuen Kühlergrill-Gestaltung mit einer Vielzahl kleiner Rhomben beschränkt. Andererseits hat Renault im Zuge des etwas später als ursprünglich avisierten Bestellstarts nun die Preise gesenkt.

Die Einstiegsausstattung hört fortan auf die Bezeichnung "Evolution" und ist ab 28.900 Euro zu haben, das sind 2.100 Euro weniger als der bisherige Equilibre. Die Serienausstattung, von Renault als "umfangreich" bezeichnet, ist mit analogem Kombiinstrument, aus der Zeit gefallenem 7-Zoll-Screen und der im Zuge der Preissenkung vorgenommenen Streichung von Fernlichtassistent und Haifischantenne eher nicht so, dass es Kunden locken dürfte.

Die mittlere Version "Techno" startet ab 30.500 Euro, was eine Ersparnis von 2.600 Euro bedeutet. Die Ausstattung ist hier, soweit ersichtlich, unverändert geblieben.

Das Topmodell, nun "Esprit Alpine" statt "R.S. Line" genannt, kommt ab 34.900 Euro auf den Markt, 2.400 Euro unter dem bisherigen Niveau und ergänzt um ein Upgrade von 18 auf 19 Zoll große Räder und den Autobahn- und Stauassistenten. Entsprechend der Umstellung auf "Alpine" ändern sich sowohl das Räderdesign als auch zahlreiche Details im Interieur wie etwa das Design von Gurten, Sitzbezügen, Türverkleidungen, Lenkrad und Dekoreinlagen.

Nach wie vor stehen nur wenige Sonderausstattungen zur Wahl, ihr Preis blieb unverändert. Insgesamt ist der Arkana damit etwas günstiger und etwas schicker geworden. Für einen nachhaltigen Kundenerfolg scheinen die Maßnahmen aber nicht geeignet zu sein.
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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