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Donnerstag, 18. April 2024
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Rundenzeiten schneller, Service einfacher

Porsche 911 GT3 Cup, Modelljahr 2001

Jahrgang 2001: Porsche 911 GT3 Cup | Bild: Porsche AG Die Motorsport-Abteilung von Porsche entwickelte für den seriennahen Rennsportwagen Porsche 911 GT3 Cup, Modelljahr 2001, ein Aerodynamik-Paket, das schnellere Rundenzeiten bei weiter perfektioniertem Handling ermöglicht. Im Bereich des Motors gewährleistet jetzt noch größere Seriennähe sinkende Einsatzkosten und größere Chancengleichheit.

Auffälligstes Merkmal des neuen GT3 Cup ist der große, feststehende Heckflügel, der den Abtrieb an der Hinterachse mehr als verdoppelt. Eine modifizierte Frontpartie gewährleistet die aerodynamische Balance. Testfahrten ergaben schnellere Rundenzeiten, wobei das Fahrzeug dank des stärkeren Abtriebs weniger rutscht und die Reifen weniger verschleißt.

Auch die Ableitung der Wärme, die durch Motor, Getriebe und Bremsen entsteht, konnte deutlich verbessert werden: Die Frontpartie leitet die Abluft des vergrößerten Mittelkühlers nach oben. Durch diese Maßnahme umfließt keine Heißluft mehr den Motor. Eine vom 911 Turbo übernommene untere Getriebeverkleidung verbessert die Kühlung dieses Aggregats erheblich.

Gewaltig: Heckflügel am GT3 Cup | Bild: Porsche AG Für das aktuelle Renn-Jahr ersetzt der Hydraulische Ventil-Antrieb (HVA) aus der Serienfertigung die bisher verwendeten Renn-Spezialteile. Dieser Schritt in Richtung Serienfahrzeug bewirkt zwei Effekte: Die Leistungsstreuung des 370 PS starken 3,6-Liter-Boxermotors im Rennfahrzeug - bisher maximal drei Prozent - wird weiter minimiert. Zudem bedeutet der Einsatz von HVA eine Kostenreduzierung, weil das Nachstellen der Ventile entfällt.

Beachtlich bleiben die Leistungsdaten des Porsche 911 GT3 Cup, der zu 90 Prozent seinem Serienpendant entspricht: Weniger als vier Sekunden benötigt der 1140 Kilogramm schwere Hecktriebler aus dem Stand auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 286 km/h. Porsche-Rennsportkunden rund um den Globus setzen den GT3 Cup in den Markenpokalen der Porsche AG und im seriennahen Gran Turismo-Sport ein. Die Rekordzahl von 113 Fahrzeugen des neuen Rennsportwagens entstand bei Porsche-Motorsport über den Winter.
text  Hanno S. Ritter
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