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Donnerstag, 30. Juni 2022,
Vierteiliger fünfgeschossiger Komplex in Mladá Boleslav

Škoda baut neue Firmenzentrale

Škoda baut am Stammsitz in Mladá Boleslav eine neue Firmenzentrale. Der nach den Firmengründern benannte "Laurin & Klement Kampus" soll die Mitarbeiter erfreuen, die Umwelt erfreuen, die Controller erfreuen.
Škoda baut neue Firmenzentrale
Škoda
So soll die neue Škoda-Firmenzentrale einmal
aussehen. Interessant, dass die Zeichnung sogar konzernfremde Pkw enthält
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Vorstände und andere Verantwortliche von Škoda und der Volkswagen-Immobiliengesellschaft haben heute den Grundstein für die neue Zentrale von Škoda Auto gelegt. Der neue Komplex entsteht gegenüber dem bisherigen Firmensitz in Mladá Boleslav und soll in der zweiten Jahreshälfte 2023 bezogen werden.

Der künftige Hauptsitz des tschechischen Automobilherstellers wird sich über eine Fläche von insgesamt 44.000 Quadratmetern erstrecken. Die Grundstücksgröße beträgt 13.400 Quadratmeter, davon sind 4.070 qm Grünflächen. In vier Gebäudeteilen finden auf fünf Stockwerken bis zu 1.700 Mitarbeiter Platz. Deren bisherige Büroarbeitsplätze werden aus elf firmeneigenen und weiteren in Mladá Boleslav angemieteten Flächen im Neubau zusammengelegt.

Durch den Wegfall entsprechender Mieten erziele man operative Einsparungen, heißt es. Über die Kosten für den Bau und/oder dessen Anmietung wurde nichts verlautbart, ebenso über die künftige Nutzung der bisherigen Räume.

Neben Büroflächen wird der neue Komplex auch ein 2.100 Quadratmeter großes Betriebsrestaurant für 400 Besucher und einen Konferenzbereich beherbergen. Allzu Auto-gerecht ist der Komplex mit nur 300 Tiefgaragen-Stellplätzen nicht geplant.

Wie es sich für einen millionenschweren Neubau gehört, legt Škoda Wert auf Nachhaltigkeit. Eine bis zu 100 kW leistende Photovoltaik-Anlage, Beton-Einsparungen, Lichtsensoren und LED-Technik, Rollladen zum Sonnenschutz, modernste Klimasysteme und Regenwasser-Sammlung zur Grünflächen-Bewässerung nennt Škoda als Beispiele für die Bemühungen. Angestrebt ist der Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB).
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text  Hanno S. Ritter
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