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Dienstag, 29. November 2022,
Sportlich angehauchtes Topmodell / Vier Benziner zur Wahl

Škoda ergänzt Fabia-Baureihe um den Monte Carlo

Die Topmodelle der kleinen und mittleren Škoda heißen Monte Carlo. Neuestes Familienmitglied ist Fabia. Es ist gut gelungen, wenn auch teuer bei überschaubarer Sportlichkeit.
Škoda
Mit dem "Monte Carlo" krönt
Škoda die Fabia-Baureihe
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Škoda rundet die letztes Jahr eingeführte vierte Fabia-Generation mit dem "Monte Carlo" als neuem Topmodell ab. Das sowieso gelungene Design des Kleinwagens wird in dieser Variante durch die üblichen Insignien sportlich angehauchter Modelle noch einmal aufgewertet.

Mittel zum Zweck sind auffälliger gestaltete Schürzen, die vorne lediglich eine glänzend schwarze lackierte Spoilerlippe und hinten in gleicher Ausführung einen angedeuteten Diffusor enthalten. Passend dazu ebenfalls schwarz ausgeführt sind die Außenspiegelkappen, die Kühlergrill-Einfassung, die Dekorleisten an den Seitenschwellern, der Markenschriftzug am Heck und auf Wunsch das Dach.

Serienmäßig steht der Fabia Monte Carlo auf ebenfalls schwarzen, aber doch spärlichen Alurädern im 16-Zoll-Format. Ihre aufgesteckten Aero-Kappen lassen sich entfernen. Spezifische 17- und 18-Zöller liefern die Tschechen gegen Aufpreis. Auch das leicht abgesenkte Sportfahrwerk kostet extra. Serienmäßig sind dagegen die abgedunkelten Scheiben ab der B-Säule, Nebelleuchten und - wie bei allen Fabia - LED-Scheinwerfer.

Der Innenraum bietet serienmäßig Sportsitze mit auffällig integrierten Kopfstützen und ein Multifunktionslenkrad mit drei Speichen. Das Ambiente inklusive des Dachhimmels und der Säulenverkleidungen ist überwiegend in Schwarz gehalten, die Dekorleiste an der Instrumententafel, Teile der Mittelkonsole und die Türgriffe im Innenraum setzen rote Akzente. Die Armlehnen an den vorderen Türen sowie der untere Teil der Instrumententafel tragen ein Carbondekor. Serienmäßig sind zudem eine erweiterte Ambientebeleuchtung und eine im Edelstahl-Look aufgepeppte Pedalerie.

Für den Fabia Monte Carlo sind sämtliche Sicherheits-, Assistenz- und Komfortfeatures sowie die Infotainmentsysteme der Baureihe verfügbar, auch die in der Klasse sonst nicht erhältlichen Seitenairbags im Fond. Das digitale Kombiinstrument kostet ebenfalls extra, bietet dafür immerhin einen spezifischen, dynamischeren Hintergrund der Layouts.

Motorseitig gibt es keine Besonderheiten, nicht einmal den Verzicht auf die Basis-Triebwerke mit 80 (Sauger) und 95 PS (Turbo). Darüber rangieren die 110-PS-Variante des gleichen Dreizylinders mit 110 PS und als Topmodell die Konzern-Allzweckwaffe 1,5 TSI mit 150 PS aus vier Zylindern - ein feiner, kultivierter Motor, der den Fabia in 8,0 Sekunden auf Tempo 100 und maximal bis auf 225 km/h beschleunigt und sich jedenfalls nach der Norm mit 5,6 Litern Sprit zufrieden gibt. Der Vierzylinder ist stets an ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt, beim 110-PS-Modell ist es optional zu haben, und die Basisversionen müssen mit fünf manuellen Gängen auskommen.

Preise liegen noch nicht vor, dürften mit dem "großen" Motor und guter Ausstattung aber an der 35.000-Euro-Marke kratzen.
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text  Hanno S. Ritter
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