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Donnerstag, 30. Juni 2022,
Dritte Schicht im Werk Kecskemét

Mercedes stockt Fertigung in Ungarn auf

Mercedes stockt Fertigung in Ungarn auf
Daimler
Hohe Nachfrage: Mercedes
führt dritte Schicht in Kecskemét ein
Die Kompaktmodelle von Mercedes-Benz sind gefragt. Entsprechend baut Daimler die Produktionskapazitäten aus. Nach der externen Auftragsfertigung in Finnland wird jetzt eine dritte Schicht im ungarischen Werk eingeführt.
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Das Mercedes-Werk Kecskemét wird im Mai 2014 eine zusätzliche dritte Schicht einführen, um die Nachfrage nach der Kompaktwagen-Generation zu befriedigen. Kecskemét folgt damit dem Werk in Rastatt, das bereits seit Oktober 2012 im Dreischichtbetrieb arbeitet. "Damit können wir die Wünsche unserer Kunden rund um die Welt noch besser und zeitnaher bedienen", erklärte Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche.

Beide Werke hatten bereits im Vorjahr zahlreiche Sonder- bzw. Zusatzschichten an Samstagen geleistet. Dies soll den Angaben zufolge - unabhängig von der Einführung des Dreischichtbetriebs in Kecskemét - auch im laufenden Jahr fortgesetzt werden.

In den ersten beiden Monaten verkaufte Mercedes gut 28.200 Fahrzeuge der A-, B- und CLA-Klasse, seit dieser Woche ergänzt der GLA das Angebot. Er wird in Rastatt gebaut, während der CLA ausschließlich und die B-Klasse auch aus Ungarn kommt. Zum Jahresende beschäftigte Daimler in Rastatt rund 6.600, in Kecskemét etwa 3.400 Mitarbeiter. Seit August 2013 wird die A-Klasse auch bei Valmet in Finnland gebaut, bis 2016 sollen dort mehr als 100.000 Exemplare vom Band rollen. 2015 soll die Fertigung des GLA für den chinesischen Markt am Produktionsstandort Peking beim Joint Venture von Daimler und seines chinesischen Partners BAIC anlaufen.
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text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB