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Montag, 15. August 2022,
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Kleinwagen mit Offroad-Optik und neuen Farben ab 15.150 Euro

VW CrossPolo: Der »Fun«-Nachfolger kommt im Februar 2006

Siehe Bildunterschrift
Bild anklicken für Großansicht Neu ab Februar:
VW CrossPolo
Volkswagen
Autos, die beim Publikum besser ankommen als vom Hersteller erwartet, sind selten. Der Polo "Fun" war so ein Beispiel, das sich gleich dreimal so gut verkaufte wie gedacht. Folgerichtig präsentiert Volkswagen auf der Essen Motor Show nun den ähnlich gestrickten Nachfolger.
Dieser basiert auf der modellgepflegten Variante des Kleinwagens und hört dieses Mal auf den Namen "CrossPolo", was noch ein bisschen irreführender als bisher ist, weil das Auto zwar nach "Cross" aussieht, es aber wie de facto nach wie vor nicht ist.

Äußerlich gibt sich die Neuauflage wiederum an einer höhergesetzten Karosserie zu erkennen, dieses Mal um 15 statt um 20 Millimeter. Zusammen mit den 17 Zoll-Rädern mit 215/40er-Reifen ergibt sich so bereits ein Plus an Fahrzeughöhe von 32 Millimetern; zusammen mit der serienmäßigen Alu-Dachreling ergeben sich knapp 1,54 Meter Fahrzeughöhe, womit der "CrossPolo" seine Serienbrüder um insgesamt sieben Zentimeter überragt.

Optisch mit dem Metall-Thema der Dachreling korrespondieren die in Brillantchromlack ausgeführten Außenspiegelgehäuse. Die modifizierte Frontschürze greift dieses Gestaltungselement ebenfalls auf: Der zentrale mittlere Lufteinlass erhielt eine Einfassung im Matt-Aluminium-Look, die einerseits an den Golf R32 erinnern mag und andererseits im weiteren Verlauf einen Unterfahrschutz andeutet. Die seitlich daneben angeordneten Nebelscheinwerfer gehören zur Serienausstattung.

Weitere optische Merkmale sind Radhaus-Verbreiterungen in einem matt-dunklen Kunststoff, wie es früher schon einem Golf GTI oder GTD gut stand. Zusammen mit den bis in die Türen hochgezogenen Seitenschwellern und den modifizierten Schürzen ergibt sich so in der Tat eine angenehme, bullige Optik. Unterstützt wird das Auftreten durch sechs neue Außenlackierungen, etwa in den Farbtönen "Magmaorange" (Bild) und Limette. Türgriffe und obere Seitenschutzleisten sind stets in Wagenfarbe lackiert.

Im Interieur findet sich die jeweilige Außenfarbe an den Sportsitzen und den Türverkleidungen wieder. Lackierte Spangen am Dreispeichen-Lederlenkrad und farblich abgesetzte Nähte an Schalthebelstulpe , Leder-Handbremshebel und Lenkrad sowie Chromringe an den Instrumenten setzen weitere Akzente. Der Schalthebelknauf wird zudem durch eine eigenständige Linse mit "CrossPolo"-Logo veredelt; die Pedalerie erhält Alu-Aufsätze.

Serienmäßig sind vier Türen, elektrische Fensterheber vorn und hinten, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Pompadourtaschen (Ablagetaschen an den Rückseiten der Vordersitze), Höheneinstellung für den Fahrersitz inklusive Schubfach und zwei Leseleuchten für die Passagiere im Fond, jedoch nicht ESP, Klimaanlage, Kopfairbags oder eine geteilte Rücksitzbank. Immerhin: Alle Extras der normalen Polos, die keinen Einfluss auf Sitze und deren Bezüge haben, sind auch für den CrossPolo lieferbar.

Das Motorenangebot umfasst drei Benziner mit 64, 75 und 100 PS sowie zwei Diesel mit 70 (1,4 Liter-Dreizylinder) und 100 PS (1,9-Vierzylinder). Die Markteinführung in Deutschland ist für Februar terminiert, und dann dürfte sich die Erfolgsgeschichte des nonkonformistischen Konzepts wohl fortsetzen, nicht zuletzt, weil die Wolfsburger den CrossPolo ab 15.150 Euro (Serie, viertürig: 12.825 Euro) anbieten, was nicht wenig und doch weniger als bisher ist: Der gleichstarke "Fun" kostete zuletzt knapp 1.100 Euro mehr.
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text  Hanno S. Ritter
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