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Donnerstag, 11. August 2022,
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Cross- und GT-Version auf der IAA

VW Up: Klarer Ausblick auf den Fünftürer

Volkswagen
Der Fünftürer zeigt sich
zunächst als Cross-Studie
Neben dem dreitürigen, regulären Up zeigt Volkswagen auf der IAA auch jede Menge weiterer Versionen der neuen Kleinstwagen-Familie. Highlights sind der fünftürige Up als Cross-Version und der spurtstarke GT. So richtig interessant wird der Up erst als Fünftürer, werden viele Interessenten denken. Der kommt nach allem, was man hört, schon im ersten Halbjahr 2012. Unerwartet ist, dass VW das Auto bereits jetzt gezeigt hat, wenn auch als cross up!.

Die Studie zeigt aber laut VW klar, wie der vier- respektive fünftürige Up aussehen wird. Was die spezifischen Cross-Merkmale angeht, so sind diese dagegen noch nicht hundertprozentig dem späteren Serienstandard entsprechend. Dass ein Cross Up kommen wird, ist aber ebenfalls sicher.

Unabhängig von der Cross-Ausstattung betrachtet, fallen beim zweiten Mitglied der New Small Family im Vergleich zum Zweitürer natürlich die zusätzlichen Türen und die dadurch völlig eigenständig ausgeführten C-Säulen auf. Während die Fenstergrafik beim Zweitürer hinten im Bereich der C-Säule ansteigt, bildet sie beim Viertürer eine gerade Linie. Dadurch ergibt sich eine Eigenständigkeit dieser Karosserievariante. Die Fenster in den hinteren Türen lassen sich nicht versenken, sondern nur aufstellen, was einerseits Aufwand und damit Geld spart, andererseits eine durchgängige Scheibe ohne Dreiecksfenster ermöglicht, was dem Anblick gut tut.

Die spezifischen, wie erwähnt noch nicht endgültigen Cross-Merkmale sind die in einem dunklen Anthrazit ausgeführten Radhaus- und Schwellerverbreiterungen um die 16-Zoll-Aluräder sowie die schwarzen Seitenschutzleisten oberhalb der Schweller - ein Stilmitel, das meist gut wirkt. Neu gestaltet wurden zudem die Stoßfänger. Vorn fallen hier die silberne Querspange mit den dort integrierten Nebelscheinwerfern und die vor allem nach unten hin deutlich größere Lufteintrittsöffnung samt Wabengrill auf. Ebenfalls in einem Silberton gehalten sind der optische Unterfahrschutz vorne und hinten, die Außenspiegelkappen und die Dachreling. Die Bodenfreiheit der Cross-Version ist um 15 Millimeter erhöht.
GT-Flitzer mit 100 PS
Dass die Up-Palette nicht bei den derzeit angekündigten 75 PS enden wird, ist abzusehen. Wie ein künftiges Sportmodell aussehen könnte, zeigt der Up GT alias GT Up. "Denkbar wäre eine Leistung von 100 PS", heißt es. So motorisiert, stünde der kaum 900 kg schwere Flitzer wie kaum ein anderes Fahrzeug für erschwinglichen Fahrspaß, sozusagen ganz im Stile des traditionellen Ur-Vaters der Kompaktsportler, dem Golf GTI der ersten Generation. Ob der Up wie der Polo dieses Kürzel erben darf, bleibt up-zuwarten, scheint aber unwahrscheinlich.

Die in "oryxwhite perleffekt" lackierte GT-Studie setzt auf einen neu gestalteten vorderen Stoßfänger. Statt des mittig integrierten und in Wagenfarbe oder beim cross up! in einem Metallton lackierten Querelementes prägt den GT up! ein großer, mittiger Kühllufteinlass mit einem Schutzgitter in Wabenoptik, auch das eine Reminiszenz an den Golf GTI. Außen gibt es zwei Kühllufteinlässe für die Bremsen mit integrierten LED-Tagfahrlichtern. Seitlich fallen die lackierten Schweller, die schwarzen Außenspiegel und die 17-Zoll-Leichtmetallräder mit 195er-Reifen auf. Für Abtrieb an der Hinterachse sorgt ein innen offener Dachkantenspoiler, für den Sound eine zweiflutige Abgasanlage mit einem links und rechts sichtbaren Chrom-Endrohr.
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text  Hanno S. Ritter
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